STARKe Projekte in der Lausitz

300 Teilnehmende aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Verbänden und Zivilgesellschaft trafen sich heute in Schwarzheide zu einer Netzwerkveranstaltung, bei der Fördermittelbescheide an Zuwendungsempfänger aus Brandenburg und Sachsen übergeben und ausgewählte STARK-Projekte aus beiden Bundesländern vorgestellt wurden.

Die Präsidentin des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, Dr. Mandy Pastohr, übergab im Beisein der Chefin der Brandenburger Staatskanzlei, Ministerin Kathrin Schneider, sowie des sächsischen Staatssekretärs für Infrastruktur und Landesentwicklung, Sören Trillenberg, Bescheide an die Geschäftsstelle des NET Zero Valley Lausitz, das Projekt „UNESCO 5 – Die Lausitzer UNESCO-Stätten als Perlen einer nachhaltigen Entwicklung in der Lausitz – Erbe gestalten und Menschen verbinden“, das Smart Mobility Lab als zukunftsstarker Akteur für Bildung und Technologietransfer in der Lausitz sowie das Projekt “TRAIL – Transfer und Innovationen für die Lausitz | Wissen teilen, Wandel gestalten“.

Brandenburg und Sachsen zeigten erstmals gemeinsam, was in der Lausitz mit Hilfe des Bundesprogramms STARK entsteht. Vorgestellt wurden unter anderem geförderte Vorhaben zur Wärmetransformation in der Region Spremberg, Hoyerswerda und Weißwasser, zur Entwicklung des Net Zero Valley Lausitz, zum Einstein-Teleskop, der touristischen Entwicklung des Lausitzer Seenlandes sowie zum Projekt „Jugend bewegt Regionen“.

 Warum das Förderprogramm bewusst unterschiedliche Ansätze unterstützt, erläuterte die BAFA-Präsidentin Dr. Mandy Pastohr: „Die Lausitz ist eine Kultur-, Natur- und Wirtschaftsregion, die seit jeher von Veränderungen geprägt ist. Mit STARK unterstützt der Bund den Strukturwandel im Zuge des Kohleausstiegs. Das Programm fördert unter anderem Innovationen und neue Geschäftsmodelle, Bildungsangebote sowie Projekte, die kulturelle Identität stärken. Diese Breite ist wichtig, damit unterschiedliche Bedarfe der Regionen bedient werden können. Das BAFA setzt die Förderung für das Bundeswirtschaftsministerium gemeinsam mit den Ländern um.“

Hintergrund
Die Veranstaltung der Wirtschaftsregion Lausitz brachte bereits zum vierten Mal Akteurinnen und Akteure aus Brandenburg und erstmalig aus Sachsen zusammen. Das Bundesprogramm STARK steht für „Stärkung der Transformationsdynamik und Aufbruch in den Revieren und an den Kohlekraftwerkstandorten“. Es unterstützt seit 2020 vorrangig nicht-investive Vorhaben, die den Strukturwandel in den Kohleregionen begleiten und neue Perspektiven schaffen. Gefördert werden unter anderem Projekte in den Bereichen Innovation und wissenschaftlicher Transfer, Bildung und Fachkräfte, regionale Zusammenarbeit, Bürgerbeteiligung, Wirtschaftsentwicklung, Kultur, Nachhaltigkeit sowie Daseinsvorsorge und Lebensqualität. Das Programm richtet sich an Kommunen, Verbände, Hochschulen, Unternehmen und weitere Akteure in den Strukturwandelregionen.

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